Pflegeheim Haus Martin eingeweiht!

Neulich waren wir Verwaltungsräte des Ortenauklinikums zur feierlichen Eröffnung des Haus Martin durch Landrat Erny eingeladen. 

Das Pflegeheim ist auf dem ehemaligen Klinikgelände in Gengenbach im Zentrum für Gesundheit (ZfG) entstanden. Damit ist das ZfG nun mit dem Gesundheitsamt, der Rettungswache und dem Sitz des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im historischen „Alten Spital“ fast komplett und eine gute städtebauliche Entwicklung gelungen.
Es fehlt noch die Integrierte Leitstelle, die 2027 in Betrieb genommen werden soll.

Allerdings sind die Gebäude noch nicht gänzlich belegt: Für das Ärztehaus werden noch vier weitere Praxen gesucht. Das BDH-Therapiezentrum wird sein Angebot noch erweitern und auch das MVZ plant den Betrieb einer Praxis. Auch soll sich noch eine Bäckerei mit Bistro auf dem Gelände ansiedeln. 

Im großzügig auf drei Geschossen angelegten Haus des Pflege- und Betreuungsheims Ortenau (PBO) gibt es 75 vollstationäre Pflegeplätze in sechs Wohngruppen, in die Bewohner*innen aus dem Pflegeheim am Nollen und aus dem Haus Holdereck in Fußbach einziehen werden. Letzteres wird demnächst umfassend saniert und so die pflegerische Versorgung in Gengenbach langfristig gesichert. Außerdem wurden 15 Kurzzeitpflegeplätze geschaffen, die vom Land mit 750.000 Euro gefördert werden!

Die Zimmer können so miteinander verbunden werden, dass es auch eine gemeinsame Unterbringungsmöglichkeit für Paare gibt. Alle Zimmer sind hell gestaltet und haben einen Außenbereich. Allerdings sind durch die modernen höheren Standards die Pflegeplätze deutlich teurer geworden. Insgesamt hat der Ortenaukreis rund 30 Mio. € in den Neubau investiert. Glücklicherweise ist die Ausbildungssituation im PBO gut: Es gibt es 50 Auszubildende, viele davon wurden in Kamerun angeworben. Das ZfG bietet insgesamt Arbeitsplätze für über 100 Beschäftigte.

Mit meinen Erfahrungen als Verwaltungsrätin des Ortenauklinikums möchte ich mich auch im Landtag für eine gute stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung in der Stadt und auf dem Land einsetzen!

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