Heute durfte ich ein intensives und wichtiges Gespräch mit den Citypartnern führen. Die Offenburger Einzelhändler leisten Beeindruckendes – und stehen gleichzeitig vor immer größeren Herausforderungen.
Das ist zum einen der ungeregelte Online-Handel. Der E-Commerce wächst rasant, doch klare Rahmenbedingungen fehlen weiterhin. Während lokale Geschäfte zahlreiche Auflagen erfüllen müssen, sind globale Onlineplattformen oft im Vorteil. Hier braucht es faire, transparente und durchsetzbare Regeln, damit die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Händler erhalten bleibt.
Zum anderen fehlt offensichtlich eine Lobby. Der Einzelhandel trägt entscheidend zur Lebensqualität und Attraktivität unserer Innenstädte bei – und trotzdem fehlt ihm häufig eine starke politische Interessenvertretung. Dieser Austausch hat gezeigt: Wir müssen mehr zuhören und mehr unterstützen.
Außerdem beklagt der Einzelhandel eine wachsende Bürokratielast: Viele Händler berichten, dass der administrative Aufwand immer weiter steigt und damit die Zeit kostet, die eigentlich in Kundennähe, Beratung und Innovation fließen sollte.
Was Mut macht: Besonders positiv hervorgehoben wurde die starke und kreative Unterstützung durch das Stadtmarketing Offenburg. Mit innovativen Ideen und Engagement tragen sie entscheidend dazu bei, unsere Innenstadt lebendig, vielfältig und attraktiv zu halten. Ein echtes Vorbild, wie gute Zusammenarbeit gelingen kann!
Mein Fazit: Der Einzelhandel braucht weniger Hürden und mehr faire Rahmenbedingungen – ich nehme viele Impulse aus dem Austausch mit und freue mich auf den weiteren Dialog. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Innenstädte lebendig bleiben. Vielen Dank an Zinser Modehaus, Sport Grimm, die Buchhandlung Akzente und Sport Kuhn!
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