Die Verkehrswende darf nicht länger hinter den Klimazielen hinterherhinken. Genau darum ging es am Freitag beim Austausch in Biberach.
Abends haben wir – nachdem sich Winne Hermann noch im Rathaus ins Goldene Buch der Gemeinde Biberach eingetragen hatte – im Rietsche Saal mit Bürgern und Bürgerinnen über die konkreten Herausforderungen vor Ort gesprochen. Sein Besuch hat deutlich gemacht, welchen Stellenwert das Thema Mobilität für unsere Region hat.
Im Mittelpunkt standen die ganz praktischen Probleme: marode Brücken und Straßen, ein sanierungsbedürftiger Bahnhof, bessere Umstiege zwischen Schwarzwaldbahn und Harmersbachtalbahn, sichere Querungen sowie eine verlässliche Anbindung für Schülerinnen und Schüler und Pendlerinnen und Pendler. Viele Bürgerinnen und Bürger haben klar benannt, wo es hakt – bei der Taktung, bei der Abstimmung der Fahrpläne und bei der Infrastruktur.
Gleichzeitig wurde deutlich: Klimaschutz und moderne Mobilität gehören zusammen. Elektrisch, intelligent vernetzt und mit einem starken öffentlichen Nahverkehr – so sieht die Zukunft aus. Baden-Württemberg kann hier Vorreiter sein, wenn wir konsequent investieren und die richtigen Prioritäten setzen. Das Sondervermögen darf nicht nur Neubau bedeuten – wir müssen vor allem sanieren, modernisieren und bestehende Lücken schließen.
15 Jahre Verkehrswende sind ein Anfang, aber wir sind noch nicht am Ziel. Die Klimaziele sind gesetzt – jetzt braucht es Tempo, Verlässlichkeit und politische Entschlossenheit.
Danke für die offenen Gespräche und die klaren Worte. Ich nehme die Anliegen mit – und setze mich im Landtag dafür ein, dass Mobilität im ländlichen Raum zuverlässig, bezahlbar und klimafreundlich wird.
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