Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Marwein habe ich der Stadt Oppenau einen Gemeindebesuch abgestattet.
Beim informellen Austausch mit Bürgermeister Uwe Gaiser im Rathaus wurde schnell deutlich, wie viele Projekte in letzter Zeit schon verwirklicht, aber auch derzeit noch zu bewältigen sind.
Nach dem Bau de 6-gruppigen Kita in Ramsbach geht es nun um die Nachnutzung des alten Kita-Gebäudes in Oppenau u.a. durch den Jugendtreff, der dort inklusiv angeboten und ebenerdig einziehen wird. Dann steht die Sanierung des alten Schulhauses an, in dem u.a. die Trachtengruppe untergebracht ist, auch eine PV-Anlage soll auf dem Dach installiert werden. Weitere große Vorhaben sind das gemeinsame neue Feuerwehrhaus der Feuerwehren Oppenau und Ramsbach und der Breitbandausbau.
Angesichts der vielen Projekte war natürlich auch die finanzielle Situation der Gemeinde ein Thema. Besonders die drei großen hidden champions am Ort sorgen mit den Gewerbesteuern für eine Entlastung der angespannten Haushaltslage, außerdem die Zuweisung des Landes an die Gemeinden im Rahmen des Sondervermögens in Höhe von 3,2 Millionen Euro.
In der Gesundheitsversorgung ist Oppenau mit einem MVZ mit fünf Ärzten gut aufgestellt, von hier aus wird die hausärztliche Versorgung im Renchtal maßgeblich gesichert. Allerdings kann der aus Oberkirch kommende Rettungsdienst meist die Rettungszeiten nicht einhalten, weshalb die Einrichtung einer eigenen Rettungswache südlich von Oppenau von der Stadt gewünscht wird.
Highlight des Besuchs war die anschließende Besichtigung der Heizzentrale, deren Arbeit von Leiter Andreas Schweiger anschaulich erklärt wurde. Das mit Hackschnitzeln betriebene Blockheizkraftwerk versorgt nicht nur Wohngebiete, sondern auch das Schwimmbad, Rathaus und Vinzenzius-Haus.
Die Fernwärme wird schon seit 2012 enorm ausgebaut, da es in Oppenau kein Gas, sondern ansonsten nur teures Heizöl gibt.
Da zu Spitzenabnahmezeiten die 1700 kW-Leistung des Kessels nicht ausreichen, kommt mit einem Anteil von 5% noch ein Ölkessel als Reserve zum Einsatz.
Für 2027 ist dann der Einbau eines 2. Kessels geplant – wir wünschen dafür weiterhin viel Erfolg!
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