Morgen ist bundesweiter Warntag! Aber sind wir auch vorbereitet?
Morgen, am 10. September, um 11 Uhr wird es bundesweit ernst … also zum Glück nur zur Probe. Beim bundesweiten Warntag testen Bund, Länder und Kommunen ihre Warnsysteme. Über Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio und Fernsehen sowie je nach Kommune auch über Sirenen oder Lautsprecherwagen kann eine Probewarnung ausgelöst werden. Gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung.
Der Warntag ist aber mehr als ein Test für Technik. Er soll uns auch daran erinnern, dass Bevölkerungsschutz nur funktioniert, wenn wir alle wissen, was im Notfall zu tun ist und uns auch selbst helfen und schützen können.
Als Sprecherin für Bevölkerungsschutz haben ich und mein Team daher vor dem Warntag unseren persönlichen Check-up gemacht: Haben wir Wasser und haltbare Lebensmittel? Taschenlampe und Batterien? Eine Powerbank? Ein Radio? Medikamente und wichtige Telefonnummern? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) hat dafür eine praktische Checkliste und einen ausführlichen Ratgeber zusammengestellt. Auch für Stromausfall, Evakuierung und andere Krisensituationen gibt es dort Tipps.
Schauen Sie sich die Checkliste doch einmal an und prüfen Sie, was Ihnen noch fehlt. Sie müssen nicht alles auf einmal anschaffen. Auch ein Vorrat für ein paar Tage ist schon ein guter Anfang! Vorsorge und eine gute Selbsthilfefähigkeit macht uns als Gesellschaft krisenfester und kann im Ernstfall Leben retten.
Bundesweiter Warntag – Vorbereitet für den Ernstfall?
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