Was muss Kunst?

v.l.n.r.: Aktionskünstlerin Cesy Leonhard und Publizistin Juliane Langer.

Mit dieser Frage hat sich das diesjährige Salmengespräch beschäftigt und ich war als Teil des Publikums dabei.

Gemeinsam mit der Aktionskünstlerin Cesy Leonhard und der Publizistin Juliane Langer ging es um die Freiheit von Kunst und Kultur, um politische Kunst und um die Frage, was Kunst eigentlich darf und vielleicht sogar muss. Gerade wenn Kunst unbequem wird, Fragen stellt oder Widerspruch hervorruft, wird es spannend.

Der Ort dafür hätte kaum passender sein können: Der Salmen ist ein wichtiger Erinnerungsort der deutschen Demokratiegeschichte. Hier wurden 1847 die „13 Forderungen des Volkes in Baden“ verabschiedet, die zentrale Freiheits- und Grundrechte einforderten. Heute ist der Salmen ein Ort, an dem Demokratie nicht nur erinnert, sondern auch diskutiert und gelebt wird.

Solche offenen Gespräche brauchen wir gerade jetzt. Die aktuellen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist, demokratische Kultur zu stärken, Räume für Diskussion zu schaffen und Menschen zum Mitmachen zu ermutigen. Danke an das Team des Salmen für diesen spannenden Abend und die wichtigen Fragen!

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