Förderung des Glasfaserausbaus in der Ortenau

Übergabe der Förderbescheide an die Bürgermeister

Am letzten Donnerstag hat Ministerialdirigent Arndt Möser (Abteilungsleiter Digitalisierung im Innenministerium) im Landratsamt Förderbescheide des Landes über insgesamt mehr als 33 Millionen € an die Städte und Gemeinden überreicht. Auch Kommunen im Wahlkreis Offenburg profitieren davon, z.B. Offenburg, Ohlsbach, Berghaupten, Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach.

Damit ist die Finanzierung der finalen Phase des flächendeckenden Glasfaserausbaus im Ortenaukreis gesichert und die noch verbliebenden unterversorgten Gebäude in Außenlagen werden bis 2031 angeschlossen. Derzeit laufen in vielen Kommunen noch Bauarbeiten – bislang sind bei 52% der Gebäude Anschlüsse möglich, 2027 sollen es 70% sein.

Nach der Übergabe der Förderbescheide an die Bürgermeister stellte Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer der Breitband Ortenau, die Arbeit der Gesellschaft vor.
Der Glasfaserausbau in der Ortenau erfolgt seit 2020 über ein hybrides Modell, d.h. staatlich geförderte Maßnahmen werden mit eigenwirtschaftlichen Investitionen privater Telekommunikationsunternehmen kombiniert. Während Anbieter wie z.B. die Deutsche Glasfaser den Ausbau in den dichter besiedelten Innenlagen übernehmen (insgesamt 100.000 Gebäude mit einem Investitionsvolumen von mehr als 500 Millionen Euro), erschließt die Breitband Ortenau die wirtschaftlich schwieriger zu versorgenden Außenbereiche der Kommunen.
Der Bund übernimmt davon bis zu 50 Prozent der Investitionskosten, das Land Baden-Württemberg 40 Prozent und die verbleibenden Kosten tragen die Kommunen.
Insgesamt wird bis zum Ende des Ausbaus rund eine Milliarde Euro in die digitale Infrastruktur der Ortenau investiert. 

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