Zusammen anpacken, Verantwortung übernehmen, füreinander da sein.
Dafür steht die Feuerwehr und genau das lernen Kinder und Jugendliche dort schon ganz früh. Beim Landeszeltlager der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Waldenburg haben mein Kollege Berat Gürbüz und ich erlebt, wie viel Gemeinschaft, Engagement und Ehrenamt hier zusammenkommen.
Über 41.000 Kinder und Jugendliche engagieren sich landesweit in der Jugendfeuerwehr. Hinter ihnen stehen rund 13.900 ehrenamtliche Betreuer*innen, die ihre Zeit investieren, Wissen weitergeben und junge Menschen begleiten – das ist echt beeindruckend!
Damit dieses Engagement auch in Zukunft stark bleibt, müssen wir früh ansetzen und uns die Frage stellen, wie wir noch mehr Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr begeistern können. Ein wichtiger Baustein sind dabei die Kindergruppen der Feuerwehr, in denen schon die Jüngsten spielerisch erlernen, was Gemeinschaft, Verantwortung und Zusammenhalt bedeuten.
Für den Aufbau einer Kindergruppe werden rund 2.000 Euro benötigt, bspw. für pädagogische Qualifizierungen, Spielmaterialien und eine kindgerechte Ausstattung. Wir können heute leider keine finanziellen Zusagen machen. Aber wir können zuhören, die Argumente prüfen und das Anliegen mit in unsere parlamentarische Arbeit nehmen. Wenn eine überschaubare Unterstützung dabei helfen kann, langfristig Nachwuchs für eine unserer wichtigsten Strukturen im Bevölkerungsschutz zu gewinnen, sollten wir genau hinschauen.
Denn am Ende gilt: Nur zusammen sind wir stark. Das gilt für die Feuerwehr, unseren Bevölkerungsschutz und für das Ehrenamt, das all das trägt.
Danke an alle, die ihre Zeit, ihre Energie und ihr Herzblut für die Jugendfeuerwehr einsetzen. Sie zeigen, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken.
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