Bereits am vergangenen Montag durfte ich das CJD Berufsbildungswerk (BBW) Offenburg besuchen. Empfangen wurden wir von Alexander Lawitschka, Gesamtleiter des CJD Baden-Württemberg, Silvia Müller und Jonas Noltenhans, beide Leitung des BBW Offenburg, sowie Ramona Schughart vom BBW Offenburg. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die vielfältigen Angebote des Berufsbildungswerks sowie die aktuellen Herausforderungen, vor denen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation stehen.
Bei einem Rundgang über den weitläufigen Campus wurde deutlich, mit wie viel Engagement und Fachlichkeit hier gearbeitet wird. Besonders beeindruckt hat mich der Bereich Garten- und Landschaftsbau: Die wunderschönen Gestecke, die Besucher*innen im Eingangsbereich begrüßen, werden von den Auszubildenden selbst gestaltet. Viele der verwendeten Blumen stammen sogar aus dem eigenen Gewächshaus. Auch die großzügigen Grünanlagen auf dem Gelände werden von den Auszubildenden gepflegt. Im Bereich Garten- und Friedhofsbau übernehmen die jungen Menschen eigenverantwortlich ihnen zugeordnete Grabflächen, die sie während ihrer Ausbildung selbst gestalten und betreuen. Hier wird nicht nur fachliches Können vermittelt, sondern auch Verantwortung, Selbstständigkeit und Kreativität gefördert.
Im anschließenden Gespräch ging es unter anderem um die Auswirkungen der Digitalisierung auf Ausbildung und Förderung, um den Abbau bürokratischer Hürden sowie um die Frage, wie politische Rahmenbedingungen soziale Einrichtungen nachhaltig stärken können.
„Die Sicherung der sozialen und beruflichen Perspektiven junger Menschen ist mir ein besonderes Anliegen. Einrichtungen wie das CJD Berufsbildungswerk leisten hierfür einen unverzichtbaren Beitrag. Sie eröffnen jungen Menschen Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und begleiten sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Berufsleben“, betont Maren Seifert MdL.
Gleichzeitig tragen Berufsbildungswerke dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Damit sie diese wichtige Aufgabe auch künftig erfüllen können, brauchen sie verlässliche politische Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und eine auskömmliche Finanzierung.
Ich danke allen Mitarbeitenden und Auszubildenden des CJD Berufsbildungswerks Offenburg herzlich für die offenen Gespräche, die spannenden Einblicke und den freundlichen Empfang. Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Politik und Praxis ist und ich freue mich darauf, diesen Dialog fortzusetzen.

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