Offenburg

25.08.26 20.000 gehen in Rente: Ortenau muss alle Arbeitskräftepotenziale nutzen

Maren Seifert MdL mit Theresia
Denzer-Urschel (Vorsitzende der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Offenburg).

Rund 20.000 Menschen, also etwa 10 Prozent der Berufstätigen, werden in den kommenden Jahren in der Ortenau in den Ruhestand gehen. Der regionale Arbeitsmarkt steht damit vor einem tiefgreifenden Wandel. Wie die Region ihren Fachkräftebedarf decken und gleichzeitig mehr Menschen in Ausbildung und Beschäftigung bringen kann, war Thema eines Austauschs der Offenburger Landtagsabgeordneten Maren Seifert (Grüne) mit Theresia Denzer-Urschel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenburg.

Die Ausgangslage ist auf den ersten Blick vergleichsweise stabil: Die Arbeitslosenquote im Ortenaukreis liegt aktuell bei 4,1 Prozent und damit 0,5 Prozentpunkte unter dem baden-württembergischen Durchschnitt. Auf 100 offene Ausbildungsstellen kommen rund 60 Bewerbende. Die gute Arbeitsmarktlage darf aber nicht über die unterschiedlichen Entwicklungen für einzelne Gruppen hinwegtäuschen. Denn nicht alle profitieren gleichermaßen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent gestiegen, bei Langzeitarbeitslosen um fast 17 Prozent und bei schwerbehinderten Menschen um fast 23 Prozent. Zudem finden besonders ältere Arbeitslose schwieriger eine neue Stelle und bilden mit mittlerweile rund 40 Prozent den größten Anteil in der Ortenau.

„Die Ortenau hat weiterhin einen stabilen Arbeitsmarkt. Aber wir dürfen nicht nur auf die Arbeitslosenquote schauen. Entscheidend ist, ob es uns gelingt, Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen tatsächlich in Beschäftigung zu bringen und gleichzeitig genügend Fachkräfte für unsere Unternehmen zu gewinnen“, sagt Denzer-Urschel.

Besonders die Entwicklung bei Jugendlichen bereitet der Agentur für Arbeit Sorgen. Neben fachlichen Voraussetzungen fehle es teilweise an überfachlichen Kompetenzen wie Dialog- und Demokratiefähigkeit oder Resilienz. Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, den aktuellen Krisen und der Rückkehr des Krieges nach Europa haben laut der Agentur bei vielen jungen Menschen Spuren hinterlassen.

Denzer-Urschel verwies in diesem Zusammenhang auf das deutsch-französische Format „Allez-Hop zum Job“. Dabei kommen Bewerbende und Arbeitgebende beispielsweise bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten unkompliziert miteinander in Kontakt. Seifert sieht darin einen interessanten Ansatz: „Gerade wenn klassische Bewerbungsverfahren Hürden aufbauen, können niedrigschwellige Begegnungen Türen öffnen. Wir können es uns nicht leisten, junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens zu verlieren. Dafür müssen wir auch neue Wege ausprobieren und diese entstehen manchmal eben auch erst beim Gehen.“

Neben Jugendlichen müsse der Blick aber auf alle Gruppen gerichtet werden, deren Potenzial für den Arbeitsmarkt bisher nicht ausreichend realisiert werde. Die Agentur für Arbeit verfügt unter anderem über ein gut ausgestattetes Reha-Budget, mit dem die berufliche Ersteingliederung und weitere Angebote für Menschen mit Behinderungen unterstützt werden. Daneben bleibt auch die Qualifizierung von Menschen ohne Berufsabschluss eine zentrale Herausforderung. Mit einem Anteil von 36 Prozent hat die Ortenau landesweit einen besonders hohen Anteil an ungelernten Arbeitnehmenden.

„Wenn in den kommenden Jahren 20.000 Menschen in der Ortenau in Rente gehen, wird es umso wichtiger, die unterschiedlichen Potenziale auf unserem Arbeitsmarkt so gut es geht zu nutzen“, betont Seifert. „Die Ortenau ist wirtschaftlich stark. Jetzt kommt es darauf an, diese Stärke durch den Wandel zu bringen – mit guten Ausbildungsangeboten, gezielter Qualifizierung, erfolgreicher Einwanderung von Fachkräften, fairem Zugang zu Bildung und einer Arbeitswelt, die so gestaltet ist, dass möglichst viele Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können.“

13.08.26 Selbstbestimmt durch Schwangerschaft und Geburt: Land fördert neues Gesundheitszentrum in Offenburg mit rund 118.500 Euro

Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit hat heute bekannt gegeben, dass das Land drei weitere Lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf geburtshilfliche Versorgung fördert. Eines davon entsteht in Offenburg. Die Stadt erhält 118.589 Euro für das Projekt „Gemeinsam wachsen – Gesundheit und Empowerment rund um Schwangerschaft und Geburt“.

„Eine gute Geburtshilfe ist keine Selbstverständlichkeit. Schwangerschaft und Geburt betreffen die Gesundheit, körperliche Selbstbestimmung und Lebensrealität von Frauen unmittelbar. Geburtshilfe darf auch nicht davon abhängen, wie gut sich eine Frau allein durch das Gesundheitssystem navigieren kann. Dass das Projekt in Offenburg mit der Förderung vom Land unterstützt wird, ist deshalb ein wichtiges Signal“, erklärt die Offenburger Landtagsabgeordnete Maren Seifert (Grüne).

Das Projekt setzt auf Gesundheitskompetenz und Empowerment von Frauen, Familien und Fachpersonal sowie auf eine bessere Zusammenarbeit der an der Geburtshilfe beteiligten Akteur*innen. „Empowerment bedeutet für mich, Frauen nicht nur gut zu versorgen, sondern sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken. Gerade bei Schwangerschaft und Geburt ist es wichtig, dass Frauen ihre eigenen Bedürfnisse und Entscheidungen in den Mittelpunkt stellen können“, so Seifert. „Wenn Geburtshilfe vielerorts unter Druck gerät, müssen wir vor Ort Strukturen stärken und weiterentwickeln. Mit der Förderung des Landes setzen wir ein klares Zeichen für eine vernetzte Geburtshilfe und dafür, dass die Gesundheit von Frauen politische Priorität hat.“

Die vollständige Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit finden Sie hier.

06.08.26 „Täter*innenarbeit ist Opferschutz“: Maren Seifert MdL besucht Soziale Rechtspflege Offenburg und fordert stärkere Prävention bei Gewalt gegen Frauen

Maren Seifert MdL zusammen mit Sozialarbeiterin Marion Haller von der Sozialen Rechtspflege Ortenau e.V.

Gewalt gegen Frauen darf nicht erst dann Thema werden, wenn es zu einer tödlichen Eskalation kommt. Nach dem Femizid in Offenburg wird erneut deutlich: Neben konsequentem Schutz der von Gewalt Betroffenen muss die Gesellschaft früher bei den Täter*innen ansetzen. Die Offenburger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Innenausschussvorsitzende, Maren Seifert (GRÜNE), hat sich deshalb bei der Sozialen Rechtspflege Ortenau e.V. über Täter*innenarbeit und Möglichkeiten der Gewaltprävention informiert.

„Jede getötete Frau ist eine zu viel. Wir müssen uns als Gesellschaft fragen, wie wir früher intervenieren können, bevor Gewalt eskaliert“, sagt Seifert. „Täter*innenarbeit ist Opferschutz. Wer Gewalt verhindern will, muss auch mit den Menschen arbeiten, die Gewalt ausüben oder Gefahr laufen, gewalttätig zu werden.“

Die Soziale Rechtspflege Ortenau leistet hierfür wichtige Arbeit. Der freie Verein ist aus der Gefangenenfürsorge und Straffälligenhilfe entstanden und begleitet Menschen vor und nach der Haft. Dazu gehören unter anderem Beratungen in Justizvollzugsanstalten, Schuldnerberatung, Eltern-Kind-Projekte sowie Angebote für die Wiedereingliederung nach der Haft beispielsweise durch vom Verein betreute Wohngruppen in Offenburg und Lahr und Unterstützung bei der Rückkehr in Arbeit.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Gewaltprävention. Die Soziale Rechtspflege bietet Anti-Gewalt-Kurse und zunehmend auch Einzelgespräche an. „Gewalt ist kein Problem einzelner Milieus“, betont Sozialarbeiterin Marion Haller von der Sozialen Rechtspflege Ortenau. „Gerade bei häuslicher Gewalt müssen wir genauer hinschauen. Hinter gewalttätigem Verhalten stehen häufig komplexe Ursachen, etwa eigene Gewalterfahrungen, Traumatisierungen oder erlernte Muster. Das entschuldigt Gewalt nicht, aber es zeigt, warum professionelle Täter*innenarbeit notwendig ist.“

Nach Angaben der Sozialen Rechtspflege wurden 2025 in der Ortenau 130 Fälle häuslicher Gewalt gemeldet, bei denen 140 Kinder unter 18 Jahren betroffen waren. Rund 95 Beratungen wurden durch die Soziale Rechtspflege durchgeführt. Etwa 90 Prozent der beratenen Täter*innen waren Männer.

Die Arbeit der Sozialen Rechtspflege erfolgt häufig auf Initiative von Jugendämtern, Familiengerichten und Staatsanwaltschaften. Verfahren können zum Beispiel gegen die Auflage eingestellt werden, an Beratungsgesprächen teilzunehmen. Im Gespräch wies Haller zudem auf das österreichische Modell hin, bei dem nach häuslicher Gewalt bereits frühzeitig verpflichtende Beratungsgespräche angeordnet werden können. Solche Ansätze könnten wichtige Impulse liefern, wie Interventionen auch in Deutschland früher ansetzen können. Für diese wichtige Arbeit fehlt bislang jedoch eine verlässliche Regelfinanzierung.

„Der Schutz von Frauen vor Gewalt gehört ins Zentrum unserer Sicherheitspolitik und ist ein zentraler Bestandteil innerer Sicherheit. Wenn wir Gewalt verhindern wollen, dürfen wir Prävention nicht dem Zufall überlassen“, unterstreicht Seifert. „Die Arbeit von Organisationen wie der Sozialen Rechtspflege ist ein wesentlicher Baustein für mehr Sicherheit und zeigt eindrucksvoll, wie Prävention durch Täter*innenarbeit konkret funktionieren kann. Sie muss deshalb unbedingt dauerhaft abgesichert werden.“

Beratung bei häuslicher Gewalt finden Sie bei:

Soziale Rechtspflege Ortenau e.V.
Goldgasse 17/19, 77652 Offenburg; Tel.: 0781 74926
Stefanienstraße 54, 77933 Lahr; Tel.: 07821 37992
E-Mail: offenburg@rechtspflege-ortenau.de
www.rechtspflege-ortenau.de

21.07.26 Kultur verbindet: Auftaktwochenende des Sommerfestivals in Offenburg

Die Aufführung der Jungen Theaterakademie Offenburg.

Kultur verbindet und sie zeigt, was eine Stadtgesellschaft ausmacht!

Am Wochenende durfte ich gemeinsam mit meinem Mann besondere Kulturmomente in Offenburg erleben. Das Auftaktwochenende des Sommerfestivals im Mega-Zelt auf dem Platz der Verfassungsfreunde hat uns begeistert! Schon das Eröffnungskonzert der Philharmonie am Forum mit Werken von Mendelssohn Bartholdy, Mozart und Mussorgsky war ein wunderbarer Auftakt.

Ob Konzert, Theater, Tanz oder Familienprogramm: Kultur bringt Menschen zusammen, schafft Austausch und stärkt unser Miteinander. Deshalb ist es so wichtig, kulturelle Angebote zu schützen, zu erhalten und weiterzuentwickeln, in unserer Stadt und darüber hinaus. Kultur ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil unserer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft!

Ein weiterer bewegender Programmpunkt war die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Alt-OB Dr. Wolfgang Bruder sowie das 25-jährige Jubiläum der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas. Herzlichen Glückwunsch und meinen großen Respekt für dieses Lebenswerk!

Maren Seifert MdL mit Ehrenbürger und Alt-Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Bruder.

Sehr berührt hat mich außerdem die Arbeit der Jungen Theaterakademie Offenburg. Kateryna, die kürzlich durch einen Femizid ihr Leben verlor, war eng mit der Theaterakademie verbunden. Dass die Jugendlichen ihr eine Szene gewidmet haben, war ein zutiefst bewegender Moment. Und auch hier zeigt sich: Kultur kann Erinnerungen bewahren und uns helfen, gemeinsam mit schweren Erfahrungen umzugehen. Danke an alle Künstler*innen, Kulturschaffenden, Ehrenamtlichen und Engagierten, die diese besonderen Momente möglich machen.

15.07.26 Besuch beim Institut für deutsche Sprache Offenburg: Maren Seifert fordert verlässliche Finanzierung für Integrations- und Deutschkurse

Maren Seifert MdL zusammen mit ID-Leiterin Anne Stolle vor dem IDS Offenburg.

Pressemitteilung. Die Offenburger Landtagsabgeordnete Maren Seifert (Grüne) hat das Institut für deutsche Sprache (IDS) Offenburg, eine Einrichtung der Volkshochschule Offenburg e.V., besucht und sich mit der Leiterin Anne Stolle über die aktuelle Situation der Sprach- und Integrationskurse ausgetauscht. Das IDS ist der größte Kursträger für Deutsch als Fremdsprache im Ortenaukreis.

Während ihres Besuchs erhielt Seifert Einblicke in einen Zweitschriftlernerkurs. Dort lernen Menschen, die zuvor ein anderes Schriftsystem als das lateinische Alphabet verwendet haben, zunächst Lesen und Schreiben in lateinischer Schrift. Anschließend werden sie im Kurs schrittweise bis zum Sprachniveau B1 geführt. Viele von ihnen streben danach das Niveau B2 an, das für zahlreiche Ausbildungsberufe erforderlich ist. Seifert konnte sich im Gespräch mit den Teilnehmenden von ihrer hohen Motivation und Lernbereitschaft überzeugen.

„Wer in Deutschland eine qualifizierte Arbeit aufnehmen, eine Ausbildung machen und dauerhaft beruflich Fuß fassen möchte, braucht gute Sprachkenntnisse. Hier zeigt sich jeden Tag, mit wie viel Motivation die Teilnehmenden lernen. Es ist unsere Aufgabe, ihnen dafür verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten“, erklärte die Landtagsabgeordnete.

Im Gespräch mit Stolle standen vor allem die Folgen der jüngsten Kürzungen bei den Integrationskursen im Mittelpunkt. Seit dem Frühjahr ist die Zahl der Kursteilnehmenden am IDS um circa ein Drittel zurückgegangen. Grund hierfür ist, dass der Zugang zum Integrationskurs durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) stark eingeschränkt wurde. Alle Personengruppen, die bislang einen Antrag auf freiwillige Teilnahme am Integrationskurs stellen konnten, erhalten nun hierfür keine Berechtigung mehr vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Betroffen von dieser Einschränkung sind Geflüchtete aus der Ukraine, EU-Bürger*innen, Asylbewerber*innen und Geduldete nach §44 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz. Problematisch sei auch, dass die Änderung rückwirkend zum Dezember 2025 erfolgte, aber erst am 09. Februar 2026 kommuniziert wurde, sodass die Kursträger sowie zahlreiche Interessierte für die Teilnahme an einem Integrationskurs zwei Monate lang auf eine Entscheidung warten mussten. Diese und weitere kurzfristige Änderungen von Finanzierungszusagen des Bundes erschweren die Arbeit des IDS Offenburg erheblich.

„Das IDS Offenburg hat in den letzten Jahren auf die unterschiedlichen gesellschaftlichen Herausforderungen sehr flexibel reagiert und insbesondere seit März 2022 – auch auf Wunsch der Politik – die Kurse und Strukturen stark ausgebaut, um dem an uns gestellten Bildungs- und Integrationsauftrag bestmöglich nachzukommen. Kurzfristige, insbesondere rückwirkende Entscheidungen des BAMF bzw. des BMI konterkarieren diese Bemühungen und schaden zunächst der Integration vieler engagierter Personen, die sich hier ein Leben aufbauen und Teil unserer Gesellschaft werden möchten, letztlich aber auch dem Arbeitsmarkt, der branchenübergreifend dringend Arbeitskräfte mit guten Deutschkenntnissen benötigt,“ erläutert Stolle.

„Wer Integration ernst meint, darf Sprachkurse nicht zum Spielball kurzfristiger Sparmaßnahmen machen. Kurzfristige Änderungen bei der Finanzierung schaffen Unsicherheit, für die Teilnehmenden ebenso wie für die Träger. Das ist weder fair noch nachhaltig“, ergänzt Seifert.

Die Kürzungen treffen nicht nur die Kursteilnehmenden, sondern auch die Träger. Rund 120 Lehrkräfte am IDS arbeiten auf Honorarbasis und verlieren mit jedem ausfallenden Kurs Unterrichtsstunden. Gleichzeitig fehlt den Einrichtungen die notwendige Planungssicherheit. Zwar gibt es die Zusage, dass zum 1. Juni 2026 wieder EU-Bürger*innen sowie Geflüchtete aus der Ukraine für Integrationskurse zugelassen werden, die praktische Umsetzung steht jedoch weiterhin aus.

Positiv hob Seifert die vom Land Baden-Württemberg und dem Ortenaukreis finanzierten Intensivsprachkurse für Auszubildende mit Einwanderungsgeschichte nach der VwV Deutsch hervor. „Wer in Sprachförderung investiert, investiert in Fachkräfte und in gelungene Integration. Solche Programme zeigen, wie erfolgreiche Integrationspolitik aussehen kann.“

09.07.26 Maren Seifert MdL im Austausch mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband: Planungssicherheit für landwirtschaftliche Betriebe schaffen und Flächenverbrauch reduzieren

v.l.n.r. Martin Haas (stellvertretender Kreisvorstand BLHV Offenburg), Lukas Schaudel (Bezirksgeschäftsführer BLHV Offenburg), Maren Seifert MdL, Ulrich Müller (Kreisvorsitzender BLHV Wolfach).

Pressemitteilung. Die Offenburger Landtagsabgeordnete Maren Seifert (Grüne) hat vergangene Woche den Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) in Offenburg besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs mit Ulrich Müller (Kreisvorsitzender Wolfach), Martin Haas (stellvertretender Kreisvorstand Offenburg) und Bezirksgeschäftsführer Lukas Schaudel standen die Auswirkungen des Ausbaus der Rheintalbahn auf landwirtschaftliche Betriebe sowie der sparsame Umgang mit wertvollen landwirtschaftlichen Flächen.

Für den Ausbau der Rheintalbahn müssen landwirtschaftliche Betriebe auch in der Ortenau Flächen zur Verfügung stellen, anderenfalls wurde ihnen die Enteignung angedroht. Die Vertreter des BLHV machten deutlich, dass die betroffenen Betriebe derzeit in einer schwierigen Situation seien: Solange die Planfeststellung noch nicht abgeschlossen ist, gebe es keine verbindlichen Aussagen über die genaue Flächengrößen und deren finanzielle Kompensation. Die Betriebe müssten also ihre Zukunft planen, ohne zu wissen, wann und in welchem Umfang sie von den Maßnahmen betroffen sein und welchen Ausgleich sie erhalten werden.

Mit diesem Thema befasst sich Maren Seifert MdL bereits seit Längerem auch auf Landesebene. Erst kürzlich hat sie hierzu eine Kleine Anfrage an die Landesregierung eingebracht, um den aktuellen Stand der Finanzierung und der Planungen beim Ausbau der Rheintalbahn zu erfragen. Eine Antwort steht noch aus. Darüber hinaus steht sie in regelmäßigem Austausch mit betroffenen Betrieben und der Bundesebene, um sich für mehr Planungssicherheit und tragfähige Lösungen einzusetzen.

„Planungssicherheit ist insbesondere für diejenigen landwirtschaftlichen Familienbetriebe unverzichtbar, bei denen nicht nur Ackerflächen, sondern ein ganzer Hofstandort betroffen ist. Wer über Jahre hinweg im Ungewissen gelassen wird, kann weder sinnvoll investieren noch langfristig wirtschaften“, betonte Maren Seifert MdL (Grüne). „Es braucht frühzeitige Klarheit für die Betroffenen und die entsprechenden bundesrechtlichen Voraussetzungen, damit in besonderen Härtefällen auch vorgezogene Entschädigungs- oder Verlagerungslösungen möglich werden.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war der allgemein durch Großprojekte zunehmende Flächenverbrauch im Wahlkreis Offenburg. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die Kommunen stärkere Anreize setzen sollten, flächensparend zu bauen. „Da die Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit maßgeblich über die bauliche Entwicklung entscheiden, könnten entsprechende Förderinstrumente dazu beitragen, künftig verstärkt in die Höhe statt in die Breite zu bauen,“ so Maren Seifert MdL (Grüne). Die Vertreter des BLHV schlugen zusätzlich vor, dass für Neuansiedlungen mehrgeschossiger Gewerbebetriebe zukünftig weniger Ausgleichsfläche festgesetzt werden sollte. Kreisvorsitzender Müller regte an, gestaffelte Preise bei Bebauung von Gewerbegrundstücken einzuführen. So könnten beispielsweise Grundstücke für eine mehrstöckige Bebauung deutlich günstiger zu erwerben sein als Grundstücke für eine eingeschossige Bauweise.

„Jeder Hektar fruchtbarer Boden, der versiegelt wird, fehlt dauerhaft der Landwirtschaft und dem Naturhaushalt“, sagte Maren Seifert MdL (Grüne). „Deshalb müssen wir den Flächenverbrauch weiter reduzieren. Intelligente Siedlungsentwicklung, Nachverdichtung und eine flächensparende Bauweise sind wichtige Bausteine, um Landwirtschaft, Wohnraumbedarf und Naturschutz besser miteinander zu vereinbaren.“

Die Offenburger Landtagsabgeordnete bedankte sich für den offenen Austausch: „Der direkte Dialog mit den Menschen vor Ort ist unverzichtbar, um praxistaugliche Lösungen für die Herausforderungen der Landwirtschaft zu entwickeln.“

09.07.26 Besuch im CJD Berufsbildungswerk Offenburg: Berufliche Rehabilitation stärkt Teilhabe und Fachkräftesicherung

v.l.n.r. Alexander
Lawitschka (Gesamtleiter CJD Baden-Württemberg), Jonas Noltenhans (Leitung BBW Offenburg), Maren Seifert MdL, Silvia Müller (Leitung BBW Offenburg), Ramona Schughart (BBW Offenburg).

Bereits am vergangenen Montag durfte ich das CJD Berufsbildungswerk (BBW) Offenburg besuchen. Empfangen wurden wir von Alexander Lawitschka, Gesamtleiter des CJD Baden-Württemberg, Silvia Müller und Jonas Noltenhans, beide Leitung des BBW Offenburg, sowie Ramona Schughart vom BBW Offenburg. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die vielfältigen Angebote des Berufsbildungswerks sowie die aktuellen Herausforderungen, vor denen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation stehen.

Bei einem Rundgang über den weitläufigen Campus wurde deutlich, mit wie viel Engagement und Fachlichkeit hier gearbeitet wird. Besonders beeindruckt hat mich der Bereich Garten- und Landschaftsbau: Die wunderschönen Gestecke, die Besucher*innen im Eingangsbereich begrüßen, werden von den Auszubildenden selbst gestaltet. Viele der verwendeten Blumen stammen sogar aus dem eigenen Gewächshaus. Auch die großzügigen Grünanlagen auf dem Gelände werden von den Auszubildenden gepflegt. Im Bereich Garten- und Friedhofsbau übernehmen die jungen Menschen eigenverantwortlich ihnen zugeordnete Grabflächen, die sie während ihrer Ausbildung selbst gestalten und betreuen. Hier wird nicht nur fachliches Können vermittelt, sondern auch Verantwortung, Selbstständigkeit und Kreativität gefördert.

Im anschließenden Gespräch ging es unter anderem um die Auswirkungen der Digitalisierung auf Ausbildung und Förderung, um den Abbau bürokratischer Hürden sowie um die Frage, wie politische Rahmenbedingungen soziale Einrichtungen nachhaltig stärken können.

„Die Sicherung der sozialen und beruflichen Perspektiven junger Menschen ist mir ein besonderes Anliegen. Einrichtungen wie das CJD Berufsbildungswerk leisten hierfür einen unverzichtbaren Beitrag. Sie eröffnen jungen Menschen Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und begleiten sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Berufsleben“, betont Maren Seifert MdL.

Gleichzeitig tragen Berufsbildungswerke dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Damit sie diese wichtige Aufgabe auch künftig erfüllen können, brauchen sie verlässliche politische Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und eine auskömmliche Finanzierung.

Ich danke allen Mitarbeitenden und Auszubildenden des CJD Berufsbildungswerks Offenburg herzlich für die offenen Gespräche, die spannenden Einblicke und den freundlichen Empfang. Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Politik und Praxis ist und ich freue mich darauf, diesen Dialog fortzusetzen.

Ein von den Auszubildenden gefertigtes Gesteck.

25.06.26 50 Jahre Schulkindergarten Offenburg

Heike Ackermann und Michael Schreiner (Geschäftsführung Reha Südwest) mit der neuen Leitung der "Platanenkids" (links).

Am Wochenende durfte ich das 50-jährige Jubiläum des Schulkindergartens Offenburg von Reha Südwest mitfeiern und zugleich die Umbenennung zu den „Platanenkids“ erleben.

Seit fünf Jahrzehnten leistet die Einrichtung wertvolle Arbeit für Kinder mit Körperbehinderungen und besonderem Förderbedarf. Mit viel Engagement, Fachwissen und Herz werden hier Teilhabe, individuelle Förderung und Chancengerechtigkeit jeden Tag mit Leben gefüllt.

Besonders bewegend war die Verabschiedung des langjährigen Leiters Martin Bruker in den Ruhestand. Für seinen langjährigen Einsatz gebührt ihm großer Dank und Anerkennung. Gleichzeitig wurde die neue Leiterin herzlich willkommen geheißen.

Vielen Dank an alle Mitarbeitenden, den Förderverein, den Elternbeirat und alle Unterstützer*innen. Es war ein schöner Termin in einer tollen Einrichtung, die für unsere Region sehr wertvoll ist. Ein lustiges Sockentheater hat das Jubiläum dann noch abgerundet.

03.10.2025 Friedensfest im Bürgerpark Offenburg

Maren Seifert auf dem Friedensfest im Bürgerpark Offenburg ADFC Friedenswege.com Ralph Fröhlich

Auf diesem Fest haben sich unterschiedliche Bürgerinitiativen und Vereine an Ständen vorgestellt und ein schönes Programm geboten. Zudem gab es Kuchen, Gebäck und andere Speisen.
Es fanden ganz interessante Gespräch mit zum Beispiel mit dem Mitveranstalter Stephan Brües und dem Offenburger „Baumretter“ Ralph Fröhlich statt. Falk Döhler spielte Songs und sang ganz wunderbar Lieder die zum Tagesthema perfekt passten. Vielen Dank für diese Einladung und den herzlichen Empfang.

29.09.2025 Die Eröffnung des Technologiepark Offenburg FLOW1986

Maren Seifert bei der Eröffnungsfeierlichkeit des Technologiepark Offenburg FLOW 1986 u. a. mit Marco Butz, Fachbereichleiter Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadt Offenburg

Feierlich wurde letzte Woche der Technologiepark Offenburg, FLOW 1986, durch den Stiftungsvorsitzenden Marco Steffens eröffnet.

Der imposante, nachhaltige Holzbau am ehemaligen Schlachthofareal bietet auf vier Etagen modernste Büroräume mit Hightech-Laboren, Co-working-Spaces und Networking Areas für innovative Gründer:innen, Start-ups und Unternehmer:innen.

Schon der Eingangsbereich sticht durch die grafische Gestaltung des Offenburger Künstlers Markus Schwendemann hervor. Harmonisch fügen sich die von ihm gestalteten Farbflächen in den Gebäudekomplex ein.

Eine komplette Etage wird bereits von der Picea Biosolutions GmbH genutzt. Die beiden sympathischen Gründer, die Molekularbiologen Daniel Heid und Tobias Stadelmann, führten uns selbst durch ihre beeindruckenden Hightech-Labore, in denen sie hocheffiziente Microorganismen, Enzyme und biologische Prozesse entwickeln werden. Herzlichen Dank für diese spannende Führung durch ihr neues Biotechnologiereich!

Die Hochschule war durch Prof. Dr. Stephan Trahasch, Rektor der Hochschule Offenburg, vertreten, der den Dialog zwischen Hochschule und Wirtschaft fördert und für eine enge Vernetzung steht. 🤝

Am Rande der Eröffnung gab es außerdem die Gelegenheit, mit Marco Butz, dem Leiter des Fachbereichs Wirtschaft und Stadtentwicklung, zu sprechen – mit vielen spannenden Einblicken in die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenburg.

29.09.2025 Das Ortenauer Weinfest in Offenburg

Auch auf dem Ortenauer Weinfest konnte ich viele gute Gespräche führen, die inhaltlich sehr wertvoll für mich waren und mich auch weiterhin antreiben die Intreessen wahrzunehmen und zu politisch zu vertreten. In einigen Gesprächen, u. a. mit Norbert Großklaus, konnten wir bei einem guten Glas Wein des Weingut Schloss Ortenberg konnten wir sogar ausführlich in Themen einsteigen, die Sie interessieren.


Spielraum Beats meets Parking Day

Beim Parking Day durfte ich gemeinsam mit so vielen Engagierten den Gerichtsplatz in Offenburg neu erleben:
-> Kinder haben gespielt.
-> Wir haben getanzt, gemalt & geredet.
-> Parkplätze wurden zu Freiräumen.

Beim Parking Day durfte ich gemeinsam mit so vielen Engagierten den Gerichtsplatz in Offenburg neu erleben:

-> Kinder haben gespielt.
-> Wir haben getanzt, gemalt & geredet.
-> Parkplätze wurden zu Freiräumen.

Ich setze mich im Gemeinderat schon lange dafür ein, dass dieser Platz dauerhaft zu einer grünen Oase wird – autofrei, offen und für alle da. 🌳 Auch Danke an Thomas Marwein der mir der Einladung gerne folgte.

Danke an Konferenz für Urban Transformation Design, Fuss e.V., ADFC Baden-Württemberg, VCD Baden-Württemberg, BUO und BI Rückenwind für die tolle Zusammenarbeit – ihr habt gezeigt, wie lebendig und kreativ unsere Stadt sein kann, wenn der Raum nicht den Autos gehört.


16. September 2025 beim Demokratieforum-Ortenau zum Thema „Kämpfen wir noch für unsere Demokratie?“

Maren Seifert beim Demokratieforum-Ortenau zum Thema Kämpfen wir noch für unsere Demokratie

Dieses Thema beschäftigte uns bei der Auftaktveranstaltung des Demokratieforum-Ortenau.

In einer lebendigen Podiumsdiskussion diskutierten wir mehr als zwei Stunden mit einem Publikum, das begeisterte.

Für mich ist klar: Demokratie lebt von aktiver Beteiligung – im Alltag, in Schulen, Vereinen und Kommunen. Sie ist keine Selbstverständlichkeit und muss jeden Tag aufs Neue gestärkt und verteidigt werden.

August 2025 zum Datschkuchenhock in Bühl

Maren unterwegs beim Bühler Datschkuchenfest

Beim 6. Datschkuchenhock in Bühl (Dorf) gab es nicht wieder nur jede Menge köstlichen Datschkuchen, sondern vor allem jede Menge interessanter Gespräche in geselliger Runde mit netten Leuten.

Ich liebe diesen lockeren Austausch auch über politische Themen und finde es immer wieder aufs Neue bereichernd, bei solchen Gelegenheiten ganz neue Sichtweisen auf unsere Kommune und unsere Region zu gewinnen!

Deswegen gehe ich sehr gerne zu den ganzen sommerlichen Festivitäten derzeit – wenn sie dann noch bei uns im Ortsteil sind und man Bekannte trifft, um so besser!

Außerdem gab es auch noch tolle Live-Musik von der Nightshift, die wieder einmal richtig gut gespielt hat.

Vielen herzlichen Dank an die Bühler Narrenzunft Muhrbergdachse e.V. , die dieses Fest mit viel Einsatz von Ehrenamtlichen immer wieder auf die Beine stellt!

25. August 2025 Weinfest auf dem Weingut Franckenstein

Mit Maren unterwegs auf dem Weinfest des Weingut Franckenstein in Offenburg

Grüne Frauen unter Grünen Bäumen 🌳 – stimmungsvolles Fest beim Weingut Franckenstein

Am vergangenen Wochenende fand wie immer im August wieder das tolle Weinfest im Garten des Weingut Franckenstein statt. 🥂

Das konnten wir Grünen Frauen uns natürlich nicht entgehen lassen – wer viel miteinander arbeitet, sollte auch ab und an zusammen feiern! 👯‍♂️

In einzigartiger Atmosphäre kann man beim Weingut in der Weingartenstraße in Offenburg unter alten Obstbäumen an schön geschmückten Tischen gutes Essen von Willi Schoellmann bei vielen interessanten Gesprächen genießen. Dazu gab es diesmal besonders leckeren Grauburgunder des Weingut Freiherr von und zu Franckenstein!

2025 verheißt ein guter Jahrgang zu werden 🍇 – mit Regen und Sonne für die Reben zum richtigen Zeitpunkt.

Die Weinfeste können kommen – wir freuen uns drauf!

24. August 2025 Sommer in der Stadt Offenburg

Mit Maren unterweg bei "Sommer in der Stadt" in der Stadt Offenburg

Sommer in der Stadt!

Auch vorgestern war ich wieder bei dem tollen Format „Sommer in der Stadt“. Auch wenn es nicht ganz so warm war wie in der Woche zuvor, so kam angesichts der lebendigen Atmosphäre mit vielen, vielen Leuten in der Innenstadt doch noch einmal richtige Sommerstimmung auf!

Jeden Freitag gibt es noch bis zum 5. September Musik an öffentlichen Plätzen in Offenburg: Am Lindenplatz, am Marktplatz, am Neptunbrunnen, in der Hauptstraße, am Fischmarkt und am Rée-Carré.

6 Plätzen – 6 Bands!

Am letzten Freitag waren glasmoschd besonders toll – das fanden wohl auch andere: Riesengedränge am Lindenplatz…

Für superleckere Getränke sorgten derweil Mehmet Ikisivri und sein Team vom Barbier sowie natürlich Jörg Eichinger mit seiner BADENSTUFF Manufaktur.

20. August 2025 Polen ehrt Dr. Wolfgang Schäuble posthum

Polen ehrt Dr. Wolfgang Schäuble posthum. Maren Seifert war dabei

Gestern hat der polnische Botschafter Jan Tombinski dem Ehrenbürger der Stadt Offenburg, Dr. Wolfgang Schäuble posthum das Kommandeurskreuz mit Stern des Verdienstordens der Republik Polen verliehen.

Ich freue mich sehr, dass ich an dieser würdigen Veranstaltung im Bürgerpark teilnehmen durfte!

Bei dem sehr feierlichen Empfang im Billetschen Schlösschen nahm Ingeborg Schäuble stellvertretend die hohe Auszeichnung für das Lebenswerk, besonders aber die bleibenden Verdienste ihres Mannes für die deutsch-polnische Verständigung an.

Frau Schäuble betonte in ihrer anrührenden Rede, wie wichtig ihrem Mann die europäische Einigung gewesen ist, und dass er die Achse Frankreich – Deutschland – Polen immer als Nucleus, als Kern Europas, gesehen habe.

In Zeiten der Abschottung und der Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der deutsch-polnischen Grenze erst durch Deutschland und dann durch Polen braucht es dringender denn je wieder Staatsmänner und -frauen,, die sich konsequent für eine starke und geeinte EU einsetzen. Wir brauchen grenzübergreifende Zusammenarbeit anstatt reiner Symbolpolitik in Europa!