Grüne Landtagsabgeordneten Sandra Boser, Maren Seifert und Bernd Mettenleiter in Arbeitskreise der Ausschüsse gewählt

22.05.2026, Stuttgart/Ortenau. Die Grüne Landtagsfraktion Baden-Württemberg war zum Wochenbeginn zu ihrer ersten Klausur der neuen Legislaturperiode in Ludwigsburg zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand dabei die Besetzung der Arbeitskreise der entsprechenden Ausschüsse des Landtags.
Die Arbeitskreise bereiten politische Vorhaben vor, begleiten Gesetzgebungsverfahren und entwickeln die grünen Positionen in den jeweiligen Themenbereichen weiter. Sie bündeln fachliche Expertise innerhalb der Fraktion und sorgen für den engen Austausch zwischen den Abgeordneten in den jeweiligen Politikfeldern.
Sandra Boser MdL wird nun neben ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende des Fraktionsvorstandes auch als Mitglied und stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Finanzen der Fraktion Grüne Verantwortung für Baden-Württemberg übernehmen.
Maren Seifert MdL ist Mitglied des Arbeitskreises Inneres, Digitalisierung und Kommunen und wird dort auch den stellvertretenden Vorsitz innehaben. Außerdem ist sie als ordentliches Mitglied in den Oberrheinrat gewählt worden, der grenzüberschreitende Themen der Oberrheinregion (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Elsass und Notwestschweiz) koordiniert und gemeinsame Resolutionen verabschiedet.
Bernd Mettenleiter MdL wird weiterhin Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sein sowie dem Ausschuss für Europa und Internationales angehören. Darüber hinaus vertritt er weiterhin das Land Baden-Württemberg beim Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates. Dem Oberrheinrat wird er künftig als stellvertretendes Mitglied angehören.
Sandra Boser MdL, Maren Seifert MdL und Bernd Mettenleiter MdL freuen sich auf ihre neuen Aufgabenfelder und die gemeinsame Arbeit, um sich in den nächsten fünf Jahren gemeinsam für eine stabile und verlässliche Politik für Baden-Württemberg einzusetzen.
Weitere Infos unter: https://www.gruene-landtag-bw.de/aktuelles/.
93 Tsd. Euro Förderung für das Projekt Aufwind Offenburg – EU und Land unterstützen Frauen mit Migrationserfahrung beim Berufseinstieg
12.05.2026, Stuttgart/Offenburg. Die EU und das Land helfen Frauen mit Migrationserfahrung, beruflich Fuß zu fassen: 93 Tsd. Euro erhält das Projekt Aufwind Offenburg des Arbeitskreises für Aus- und Weiterbildung e.V. Das hat Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha am Montag (11. Mai) in Stuttgart bekannt gegeben. Insgesamt gehen 3,3 Millionen Euro an 18 landesweit Projekte.
Grundlage ist die Förderlinie „Perspektive Arbeit – Aufwind für Frauen mit Migrationserfahrung“ des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus). Knapp 3 Millionen Euro stammen aus EU-Mitteln und etwa 300.000 Euro aus Landesmitteln. Die Projektlaufzeit dauert vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028.
Dazu sagt MdL Maren Seifert: „Frauen mit Migrationserfahrung sind auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor unterrepräsentiert. Dabei bringen sie viele Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die unsere Gesellschaft stärken. Dieses Potenzial müssen wir besser nutzen – auch mit Blick auf den Mangel an Fachkräften.“
Ziel der geförderten Projekte ist es, Frauen fit für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zu machen. Sie sollen gezielt begleitet und ermutigt werden, ihre Fähigkeiten auszubauen und ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen. Das Projekt Aufwind Offenburg setzt beispielsweise auf eine niederschwellige und individuelle Begleitung, um den Einstieg oder die Rückkehr in das deutsche Arbeitsleben zu erleichtern. Bausteine sind Beratung und Coaching, Sprachförderung und die Möglichkeit von Praxiserfahrung.
„In Baden-Württemberg liegt die Erwerbsquote von Frauen mit Migrationshintergrund bis zu 14 Prozent unter der von Frauen ohne Migrationshintergrund“, so MdL Maren Seifert. „Oft liegt es an strukturellen Hürden wie fehlender Kinderbetreuung, Problemen bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse oder schlicht daran, dass die Betroffenen sich zu wenig im deutschen Bildungs- und Beschäftigungssystem auskennen. Genau hier setzen die geförderten Projekte an. Der Handlungsbedarf ist groß.“
Hintergrundinformationen:
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) ist auch in der Förderperiode 2021-2027 das wichtigste Finanzierungs- und Förderinstrument der Europäischen Union (EU) für Investitionen in Menschen. Er zielt darauf ab, die Beschäftigungs- und Bildungschancen in der EU zu verbessern. Dafür stellt der Europäische Sozialfonds den Mitgliedstaaten bereits seit 1957 Mittel zur Verfügung. Eines seiner wichtigsten Ziele ist es, zu einem sozialeren Europa beizutragen und die Europäische Säule sozialer Rechte, die EU-Grundrechtecharta und die UN-Behindertenrechtskonvention in die Praxis umzusetzen.
In Baden-Württemberg konzentriert sich der ESF Plus insbesondere auf die Förderung von nachhaltiger Beschäftigung, lebenslangem Lernen und Fachkräftesicherung sowie auf die Förderung von sozialer Inklusion, gesellschaftlicher Teilhabe und auf die Bekämpfung von Armut. Dem Land Baden-Württemberg stehen in der Förderperiode 2021-2027 rund 218 Millionen Euro für ESF-Plus-Maßnahmen zur Verfügung.
Weitere Informationen unter www.esf-bw.de.
Offenburg erhält Förderung des Landes für Sanierungsgebiete

08.05.2026, Stuttgart/Offenburg. Anlässlich der Übergabe der Förderbescheide an die Stadt Offenburg begrüßt die Grüne Landtagsabgeordnete Maren Seifert die Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von insgesamt 3,3 Millionen Euro für die beiden Offenburger Sanierungsgebiete „Bahnhof-Schlachthof“ und „Südstadt“. Die Mittel sollen dazu beitragen, zentrale Zukunftsprojekte weiter voranzubringen und die Lebensqualität in den Quartieren nachhaltig zu verbessern.
„Die Förderung ist ein eine wichtige Unterstützung für die kommunale Stadtentwicklung. Mit den Landesmitteln können Projekte umgesetzt werden, die unsere Stadt moderner, lebenswerter und zukunftsfähiger machen“, erklärt Maren Seifert.
Besonders die weitere Entwicklung des Gebiets „Bahnhof-Schlachthof“ bewertet die Abgeordnete als bedeutenden Schritt für die gesamte Stadt. „Der Bahnhof ist für viele Menschen der erste Eindruck von Offenburg. Deshalb ist es wichtig, das Umfeld attraktiv zu gestalten und gleichzeitig die Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt zu stärken. Die Entwicklung des Schlachthofareals bietet zudem große Chancen für neue kulturelle, kreative und wirtschaftliche Impulse“, so Seifert weiter, die das Projekt bereits als ehemalige Stadträtin im Haupt- und Bauausschuss des Gemeinderats Offenburg mitverfolgt hat.
Auch die Förderung für die Südstadt sei ein wichtiges Signal. „Gerade die Aufwertung bestehender Wohnquartiere, die Sicherung von bezahlbarem Wohnraum und Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung sind entscheidend, um soziale und ökologische Herausforderungen zu bewältigen. Davon profitieren die Menschen dort unmittelbar in ihrem Alltag.“
Seifert hebt hervor, dass die Städtebauförderung von Land und Bund seit Jahren ein zentrales Instrument für die Entwicklung der Kommunen sei. „Die Programme schaffen konkrete Verbesserungen vor Ort – von attraktiven öffentlichen Räumen über moderne Infrastruktur bis hin zu lebendigen Nachbarschaften.“